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Wiedersehen nach 2 Monaten

Die Gruppe ist vollständig! Ich habe Mags und Nicola am Flughafen abgeholt und wir haben keine Zeit verloren: Direkt Kurs Nord, Ziel Etosha. Kurzer Boxenstopp in Otjiwarongo beim Superspar, wo…

Die Gruppe ist vollständig!

Ich habe Mags und Nicola am Flughafen abgeholt und wir haben keine Zeit verloren: Direkt Kurs Nord, Ziel Etosha. Kurzer Boxenstopp in Otjiwarongo beim Superspar, wo wir Grillfleisch für den Abend und ein paar andere Essentials gekauft haben.

Angekommen im Park, stand unser Family Chalet bereit. Eigentlich eine tolle Unterkunft, wenn da nicht diese kleinen „Besonderheiten“ gewesen wären: Im Wohnzimmer ging das Licht nicht und in Nicolas Zimmer hat die Klimaanlage unzumutbar getropft. Das Ding hängt direkt über der Tür. Nicola hat also jedes Mal eine unfreiwillige Erfrischung abbekommen, wenn sie rein- oder rauswollte – von der Wasserlache auf dem Boden ganz abgesehen. Ich bin dann direkt zurück zur Rezeption.

Der „Maintenance Guy“ kam eine halbe Stunde später. Das Lichtproblem war schnell gelöst: Er griff zielsicher hinter die Gardine und knipste einen versteckten Schalter an. Und es ward Licht. Zu unserer Ehrenrettung: Es ist eine Wechselschaltung, aber der normale, sichtbare Schalter ist defekt. Jetzt, wo wir den Geheimgriff kennen, geht’s.

Die Klima war ein härterer Brocken. Der Techniker musste erst Verstärkung holen, aber nach einer Stunde Arbeit war die Anlage wieder dicht. Abgesehen von diesem holprigen Start ist das Chalet fantastisch. Die Mängel verbuche ich unter der goldenen Regel: TIA – This is Africa.

Den ersten Abend haben wir gefeiert, wie es sich gehört: mit einem ordentlichen Braai. Wenn das Feuer brennt und das Fleisch auf dem Rost liegt, ist die Welt in Namibia sowas von in Ordnung. Und dazu noch schöne Musik …