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Projekt 90 Kilo

Vom „Gehenlassen“ zum Atlantik-Schwimmer: 13 Kilo müssen weichen! 🏊‍♂️☀️ “Ich bewundere sie: diese Menschen, die scheinbar mühelos ihr Gewicht halten, weil sie die Disziplin besitzen, rechtzeitig das Besteck beiseitezulegen. Ich gehörte…

Vom „Gehenlassen“ zum Atlantik-Schwimmer: 13 Kilo müssen weichen! 🏊‍♂️☀️

“Ich bewundere sie: diese Menschen, die scheinbar mühelos ihr Gewicht halten, weil sie die Disziplin besitzen, rechtzeitig das Besteck beiseitezulegen. Ich gehörte in den letzten Jahren definitiv nicht dazu. Hand aufs Herz: Ich habe mich gehen lassen. Zu viel gutes Essen, zu viel Alkohol, zu viele Fressattacken – die Quittung stand am Ende schwarz auf weiß auf der Waage: 103 Kilogramm.

Hier in Namibia, an meinem Ankerpunkt in Swakopmund, habe ich beschlossen: Es ist Zeit für einen harten Cut. Mein Ziel sind die 90 Kilo. Zum ersten Mal fühlt sich „Diät“ nicht nach Verzicht an, sondern nach Freiheit.

Mein Rezept gegen den Speck: OMAD und die Weite des Ozeans.

Ich habe mich für die OMAD-Methode (One Meal A Day) entschieden. Das heißt: eine Mahlzeit am Tag, kein Alkohol, kein Herumgenasche. Was in Deutschland nach purer Qual klingen mag, fühlt sich hier fast natürlich an. Warum? Weil die Umgebung mich trägt.

Mein tägliches Highlight ist der Weg ins Wasser. Vor zwei Wochen habe ich mit bescheidenen 500 Metern angefangen; inzwischen ziehe ich täglich 4,5 Kilometer durch das kühle Nass des Atlantiks. Je nach Temperatur – die zwischen 16 und 24 Grad schwankt – bin ich 60 bis 80 Minuten im Wasser. Es gibt kaum etwas Schöneres, als das Salz auf der Haut zu spüren. Schwimmen an der Mole ist für mich kein Sport – es ist eine tägliche Liebeserklärung an das Leben. Ergänzend nutze ich das Open-Air-Gym, um mit dem eigenen Körpergewicht an meiner Kraft zu arbeiten.

Körper und Geist: Abnehmen vs. Schreiben

Ihr fragt euch sicher, wie es mit der Arbeit vorangeht: Ja, ich schreibe am vierten Teil von Hammerschmidt weiter. Die Geschichte wächst im Hintergrund mit jeder geschwommenen Bahn. Dennoch bin ich ehrlich: Mein Fokus liegt momentan auf dem Abnehmen. Ich merke, dass ich erst meinen Körper sortieren muss, um danach die volle Energie in die Manuskripte stecken zu können.

Das Ergebnis? Mein Bauch schmilzt langsam, aber sicher dahin.

Und das Beste: Es macht Spaß. Wenn man die ersten Erfolge nicht nur auf der Waage sieht, sondern im Spiegel spürt, wird Disziplin zum Selbstläufer. Ich muss mich zu nichts zwingen. Die Kombination aus der Ruhe Namibias, der Bewegung im Ozean und dem Fokus auf das Wesentliche lässt die Kilos fast wie von selbst im Wüstensand verschwinden.

Ich halte euch auf dem Laufenden, wann die 90-Kilo-Marke fällt – und wann Hammerschmidt wieder die Hauptrolle übernimmt.

Bis denn. Grüße von der Mole! 🇳🇦🌊

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2 Antworten

  1. Avatar von Jörg Oestreich
    Jörg Oestreich
    1. Avatar von Andre